Unterwegs

Sollte ich nicht zuhause sein, könnte das folgenden Grund haben:

19/11 Rotterdam
20/11 Rotterdam
28/11 Hamburg
02/12 Mannheim
03/12 Stuttgart
04/12 Frankfurt
05/12 Frankfurt
06/12 Frankfurt
12/12 München
19/12 Köln
20/12 Dortmund

Das Festnetztelefon wird in den nächsten Wochen also vergeblich klingeln.

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Bericht aus Arnheim – oder: Murphy’s law

Für meine Roxette-Fellows ein kleiner Bericht zum Freitag. Wer hier die Zusammenhänge nicht versteht: ist nicht schlimm. Ich will nur nicht noch einmal erklären, welche Tour es ist, warum die da sind, was Roxopoly ist, etc..

Eigentlich wollten wir nur gucken fahren. Ohne Ticket, ohne Plan. Den Backstage-Eingang suchen und auf ein Meet and Greet hoffen. Doch drei Tage vor dem Night of the Proms-Konzert am Freitag in Arnhem habe ich auf ebay zwei Tickets entdeckt für zusammen 30 Euro. Platz nicht soo gut, aber für 15 Euro pro Person definitiv ein Muss. Allerdings waren wir zu dritt unterwegs, so dass ich doch noch ein reguläres Ticket bei Teleticketservice.com kaufen musste. Erste Reihe in diesem Block, sagte man mir, auf der Karte stand aber Reihe 95. Ich konnte mir also keinen Reim darauf machen. Wir haben uns dann so aufgeteilt, dass die zwei Gessle-Fans auf der Gessle-Seite und ich auf der Marie-Seite sitzen würde.  Im Nachhinein muss ich sagen, dass es die beste Idee war, ins Konzert zu gehen, weil wir wohl auch nur so unser Meet und Greet bekommen haben.

Denn glücklicherweise saß ich direkt neben dem Eingang für die Künstler, wenn sie zur Bühne gehen. Ich habe das allerdings erst recht spät gemerkt, zum Glück war es noch nicht zu spät. Nach Listen to your heart postierte ich mich am Geländer und wartete darauf, dass die Band von der Bühne kommt. Allerdings hatte ich hier noch keine Gelegenheit, sie anzusprechen, weil es viel zu laut war. Meine Chance sollte aber noch kommen. Christoffer, Clarence und Pelle kamen nach der Blumenübergabe als Erste von der Bühne und ich hielt sie mit einem „Hey guys, is there any chance to meet you out there? We’ve got a present for you, Chris and it would be nice to meet you.“ „Sure“, sagte Clarence. „We can come out now.“ Ich fragte dann erst einmal, WO sie denn rauskommen, denn wir hatten schon vorher keinen Backstageeingang finden können. „Well you’ll have to look for us. Don’t know where.“ Na bravo. Ich erklärte ihnen dann, dass wir ohnehin erst noch die Geschenke holen müssten und wir einigten uns auf „ten minutes“. Als die drei in den Katakomben verschwunden waren, spekulierte ich auf Marie. Die kam zwar allmählich, aber sehr langsam. Und von hinten schob mich bereits der Ordner Richtung Ausgang. Ganz zufällig fiel mir was runter, ganz zufällig stolperte ich. Dann war Marie endlich in Hörweite. Ich rief laut „MARIE!“. Sie schaute hoch und ich rief: „You were great“. Sie lächelte und schenkte mir ein „Thank you“. Damit musste und konnte ich leben.
Als wir draußen standen und die Geschenke hatten, kamen relativ schnell Christoffer, Clarence und Pelle raus. Wir haben kurz geredet und Jenni hat Christoffer ihr Geschenk überreicht. Christoffer fragte uns dann, wie uns die Show gefallen hätte und Jenni und ich haben die Frage wohl unterschiedlich aufgefasst. Jenni bezog es auf Roxette, ich auf die ganze Show. Und plapperte dann munter drauf los. Dass ich Sharon den Adel gut finde (die Musik), aber ihre Stimme nicht mag und Christoffer sah es ähnlich. Er fragte nach Toots Thielemans und ich teilte seine Begeisterung. Dann kamen wir noch zu OMD und ich meinte, dass der Sänger nicht singen kann, was Christoffer wiederum bestätigte, allerdings ist er der Auffassung, dass diese dämlichen Tanzeinlagen „funny“ seien. Ich sagte dann, die sind „silly, not funny“. Dann ging es noch um Marie und dass sie sich nicht raus zu den Fans traut, weil sie sich nicht wieder erkälten will. Und dass es ihr ja inzwischen wieder besser geht. Wir haben kurz über den 24. Oktober gesprochen, wo Marie so gar keine Stimme hatte. Christoffer sagte „No, she would never cancel a show. She’s a fighter“. Ich sagte, dass ich das auch so sehe und dass ich sie bewundere, dass sie aufgetreten ist. Ich habe dann versucht, ihm zu erklären, dass es UNS egal ist, ob sie krank singt, aber dass es an diesem Abend wohl für die anderen 15.000 Leute etwas blöd war. Er sah das auch so, woraufhin ich noch meinte, dass für uns nur zählt, dass sie überhaupt auf der Bühne steht und singt: Live and alive! Dann packte ich mein Roxopoly aus. Christoffer konnte es nicht so ganz fassen, was er da sah. Er wollte das Spiel auch nicht selbst mit reinnehmen, sondern schickte – ich glaube – Clarence rein, um Per zu holen. Als der dann kam, lief Chris ihm entgegen und sagte: „Du måste se det“ (Das musst du dir ansehen). Per durfte jedoch das Haus nicht verlassen, weil er noch ein Sektglas in der Hand hatte. Ich bin also mit meinem Roxopoly zu ihm hin und habe den Deckel abgenommen und währenddessen erklärt, was das ist, wieso es ist und so weiter. Per sah sehr überrascht, wenn nicht sogar geschockt, aus. Zwischendurch sagte er mal „I am stunned and speechless.“ Er musste über Arlanda Airport lachen, hat gleich die teuerste „Straße“ gesucht und sich die personalisierten Spielfiguren mit den Gesichtern von ihm, Marie und der Band angesehen. Chris stand besonders auf das Roxopoly-Geld und konnte nicht fassen, dass wir sogar extra Geld dazu gemacht haben, auf dem Roxopoly steht. Ich hatte zum Glück jede Menge Zeit, Per das Spiel zu erklären, denn außer Patricia, Jenni und mir waren nur noch zwei weitere Fans da, die geduldig warteten. Per sagte, das gehöre ins Roxette-Museum, woraufhin ich ihn fragte, ob es schon eins gäbe und er meinte, nein, aber spätestens jetzt wäre es dann wohl soweit. Ich habe dann noch gesagt, dass er mir das Spiel zurückschicken soll, bevor er es wegwirft, aber er antwortete: „I won’t throw it away. This is something to keep.“ Er war dann noch etwas traurig, dass er nichts für uns hatte und sah etwas verloren aus. Als Dank schenkte er mir jedoch eine Umarmung und einen Kuss auf die Wange – was frühstückt der Mann in den letzten Jahren? Auch Jenni und Patricia bekamen eine Umarmung. Dann gab es noch ein paar Fotos und dann war das Meet und Greet auch schon vorbei. Ich hatte Per noch gesagt, dass dieses Spiel unser Dankeschön ist, dass sie jetzt diese Tour machen, mit der wir nie im Leben mehr gerechnet hätten. Er sagte darauf nur: „Thank YOU“.

Als Per und Band verschwunden waren, unterhielten wir uns draußen noch mit Colin, einem holländischen Fan und Mitglied von The Daily Roxette. Nach etwa 10 Minuten kam Oscar, Techniker und Manager, noch einmal heraus und suchte das „girl with the game“. Dann drückte er mir etwa 10 Plektren von Per in die Hand.

Murphy’s Law steht deswegen im Titel, weil es typisch war, dass ausgerechnet der größte Marie-Fan bei diesem Meet and Greet ein Bussel vom Gessle bekommt. Ich sehe Jenni schon vor mir, die von Marie umarmt wird und ICH stehe daneben. 😉 Aber es war ein fast perfekter Abend.. nur Marie hat eben gefehlt.

Aerosol Grey Machine

Meine Neugier ist ja unersättlich und mich interessiert schon lange, wo genau auf dem „schwedischen Land“ das Aerosol Grey Machine Studio von Christoffer Lundquist liegt. Ich erinnerte mich an Videos und Fotos, auf denen man sowohl Innen- als auch Außenansichten zu Gesicht bekam. Und da ich dieses Jahr meinen Urlaub gar nicht so weit weg von diesem Studio verbringe, dachte ich, ein Halbtagesausflug wäre angemessen, um endlich herauszufinden, wo dieses Studio ist, in dem Per Gessle inzwischen so viele Alben und immerhin auch zwei Roxette-Lieder aufgenommen hat. Oder war es nur eins? Nun ja, Marie Fredriksson war auf jeden Fall auch schon dort.

Als ich endlich in der Gegend bin, finde ich die Straße nicht. Ich habe immer noch keine Ahnung, wieso man in Schweden zwei Zahlen voneinander mit Doppelpunkt abtrennt und hinter den Ort schreibt, beispielsweise: Halmstad, 45:14. Ist mir ein Rätsel. Und da ich dieses nicht lösen kann, sitze ich nach etwa 30 Minuten erfolgloser Suche erst einmal im Auto vor einem Supermarkt, finde glücklicherweise ein ungesichertes W-Lan-Netz und google noch einmal nach diesem Studio. Ich finde eine andere Adresse, die sich für mich wesentlich schlüssiger anhört und fahre noch einmal los. In dieser Straße war ich sogar eine Stunde vorher schon einmal gewesen, bin aber umgedreht, weil es eigentlich nur ein Schotterweg ist, von dem sich ab und an weitere Schotterwege gabeln, ohne dabei auch nur den geringsten Hinweis auf Hausnummern oder Hausbewohner zu geben. Witzigerweise war ich die Straße sogar einmal durchgefahren, ohne abzubiegen und hatte an einer Kreuzung auch die etwa sechs Briefkästen gesehen, die zu Häusern in der umliegenden Gegend gehören mussten. Aber richtig draufgeschaut hatte ich anscheinend nicht.

Denn als ich jetzt, das zweite Mal, da bin, parke ich mein Auto, steige aus und schaue auf die Kästen: Lundquist, na super. Ich bin also richtig. Ich stehe aber an einer Kreuzung und kann keine Häuser sehen, muss mich also für eine Richtung entscheiden. Spontan biege ich rechts ab und laufe und laufe und laufe. Es ist ein unglaublich schmaler Schotterweg und alle 100-150 Meter tauchen links oder rechts ein paar Grundstücke auf. Menschen sehe ich allerdings keine. Ein Ende der Straße ist auch nicht abzusehen. Ich bin froh, dass ich mir vorher das Studio bzw. das Gelände noch einmal auf einem Foto angesehen habe und weiß, wonach ich suchen muss. Die ersten Häuser scheiden allesamt aus. Nach etwa einem Kilometer enden links die Grundstücke, stattdessen weidet dort eine Kuhherde, etwa einen Meter höher gelegen als der Weg, auf dem ich laufe. Die Kühe könnten mir also auf den Kopf spucken. Aber sie muhen nur, was sehr bedrohlich klingt. Sie schauen mich an und muhen. Es ist, als würde ein Wachhund Alarm schlagen. Ich finde das etwas befremdlich. Rechts neben dem Weg ist nur Gestrüpp und Bäume, gesäumt von einer kleinen Steinmauer. Plötzlich lichtet sich rechts der Weg und ich bekomme Blick auf ein weiteres Grundstück – das ist es. Das Aerosol Grey Machine Studio. Es ist tatsächlich JWD – janz weit draußen. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass ich in dieser „Straße“ fündig werden würde. Aber das muss es sein, ich bin sehr sicher.

Ich will gar nicht weitergehen, denn der Schotterweg führt genau bis zu diesem Hof und endet dort. Wenn ich jetzt also geradeaus weitergehe, ist offensichtlich, wo ich hin will. So bin ich aber jetzt noch knapp 100 Meter vom Gelände entfernt und befinde, dass es reicht und ich nicht weiterlaufen muss. Tue ich dann auch nicht und beschließe, dass es jetzt Zeit ist, meine Blase zu leeren. Da niemand weit und breit zu sehen ist, hocke ich mich auf den Weg – mit Blick auf das AGM – und verrichte mein Geschäft. Kaum hocke ich, fährt vom Gelände ein blaues Auto los. Es wird noch etwa 15 Sekunden dauern, bis das Auto bei mir ist und ich weiß nicht so recht, was ich tun soll. Fertig pinkeln ist nicht drin, das schaffe ich nicht. Ins Gebüsch springen geht auch nicht, da es schlicht und einfach nicht die Möglichkeit dazu gibt. Zudem habe ich auf diesem Weg ja nichts verloren. Ich muss mir jetzt also überlegen, wofür ich mich entscheide. Weiterpinkeln und blamieren oder Hose hochziehen und den Rest in eben diese laufen lassen. Es wird zweitere Variante. Ich stehe schnell auf, ziehe die Hose hoch, verspüre ein unangenehmes warmes und nasses Gefühl, verziehe das Gesicht, drehe um und laufe den Schotterweg in Richtung meines Autos zurück, bis das blaue Auto an mir vorbei ist. Mein Herz klopft. Ich sehe von hinten Christoffers Kopf und Haare und ärgere mich. Hätte der nicht 15 Minuten später wegfahren können? Ich habe aus irgendeinem Grund Angst, sie könnten umdrehen und mich fragen, was ich hier zu suchen habe und beschließe, wieder umzudrehen und Richtung Gelände zu laufen. Ich hatte nämlich abseits des Schotterwegs, kurz vor der Kurve zum Studio einen kleinen Trampelpfad – gesäumt von vielen Bäumen – entdeckt und beschließe, dort erst einmal zu bleiben. Das mache ich dann auch, hocke mich dort noch einmal hin und entleere den Rest meiner eigentlich inzwischen leeren Blase. Wer schon einmal versucht hat, seinen Urin wieder einzuhalten, nachdem er bereits ein paar Sekunden gestrullert hat, wird wissen, dass es schlicht und ergreifend nicht geht – mag bei Männern anders sein. Aber wenn man wirklich dringend pinkeln muss und damit bereits begonnen hat und dann binnen zwei Sekunden einhalten soll, dann geht es einfach nicht. Meine Hose ist also nass. Ich fühle mich wie eine Dreijährige, weiß nicht, ob ich mich ärgern soll oder nicht.

Immerhin habe ich das Studio gefunden. Ich warte noch zwei Minuten, bis ich sicher bin, dass niemand zurückkommt und gehe zurück auf den Schotterweg. Ich mache mit dem Handy zwei Fotos vom Gelände und marschiere zu meinem Auto. Als ich einsteige, denke ich noch einmal über die letzten Minuten nach und muss laut lachen. Fast wie in alten Zeiten. Naja, immerhin habe ich den berühmt-berüchtigten Hof gefunden und freue mich über den Fund. Nah ran muss ich nicht. Ich war 100-150 Meter dran und denke, dass das reicht. Ich fühle mich so schon als Stalker und deswegen kurz schlecht. Aber das vergeht. Denn ich habe niemanden belästigt, bin nicht auf fremdem, privatem Gelände rumgelaufen und bin im Grunde auch gar nicht aufgefallen. Aufgehalten habe ich mich dort auch nicht. Ich befinde also, dass es keinen Grund gibt, sich mies zu fühlen.

Als ich wieder in unserem Ferienhaus bin, dusche ich erst einmal und ziehe mich um. Dann erzähle ich meiner Familie die Geschichte – sie können es kaum glauben, aber ich versichere, dass ich mir wirklich in die Hose gemacht habe. Das war die Strafe für die ganze Aktion. Irgendwie gerechtfertigt, finde ich. Ein bisschen Strafe muss für sowas sein.

Wer jetzt findet, dass ich damit zu weit gehe, dass ich hier auch noch schreibe, dass ich mir tatsächlich in die Hose gepinkelt habe, der kennt mich vielleicht zu wenig. Ich finde eigentlich sogar, dass das in diesem Fall die Würze an der Story ist. Ich kann jedenfalls drüber lachen, denn irgendwie konnte ich ja auch nichts dafür, beziehungsweise war es nicht freiwillig.

Halmstad – mehr, als ich fühlte

Nicht, dass ich mich nicht an neue Situationen und Umgebungen gewöhnen kann. Aber das Leif’s Lounge ist nicht mehr das, was es mal war und ich will mich daran nicht gewöhnen. Die alte, traditionsreiche Tür des Tits&Ass Studios ist nicht mehr da, die Gitarren sind weg, viele Platten sind weg, wie schrecklich! Jedenfalls war es nicht mehr das, was es mal war, als ich heute da war. Irgendwie verwischt das meine Erinnerungen ein wenig. Vielleicht sollte man nicht zu sehr an ihnen hängen und öfter mal vergessen, was man erlebt hat, damit man offen für Neues ist. Aber das Leif’s ist ja irgendwie auch die „heilige Halle“ der „Marke“ Roxette, und ohne Tür und ohne Gitarren ist es nicht mehr das Gleiche. Obwohl der Strand noch ist, was er war. Dass der Weg von Halmstad nach Tylösand inzwischen von reichlich zweispurigen Strecken, etlichen Neubauten (Burger King!) und mehreren Kreisverkehren geprägt ist, ist da quasi nur noch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Nun ja, Touristenstadt bleibt Touristenstadt, aber irgendwie wird das von Jahr zu Jahr mehr ausgeschlachtet und genutzt. Nichts mehr vom kleinen, veträumten Örtchen an der schwedischen Westküste. Ich war also heute ein wenig enttäuscht von all den Veränderungen. Das hat aber eindeutig eher mit mir als mit den Veränderungen selbst zu tun.

Ich denke an windige Abende am Strand („Ich hab Wind zwischen den Zähnen“, „Wer hatte eigentlich die scheiß Idee, an den Strand zu gehen?“), feuchtfröhliche Stunden im Leif’s („Ella, die starrt auf dein Tattoo!“) und den ersten Besuch im frisch eröffneten Lidl („Huch, hier ist ja alles deutsch, kein Wunder, das hier niemand einkauft!“). Und so vieles mehr….! Es hängen so viele Erinnerungen in dieser Stadt, und es sind fast nur gute. Ein-Tages-Besuche für ein Konzert zu neunt, ein 25qm-Häuschen für vier Leute, zu viele Mückenstiche, ein grüner Opel, eine Wohnung gegenüber einer Autowerkstatt, kaputte Fenster, Zeltplätze und stürmische Nächte, hübsche Häuschen in Frösakull, Leifs Lager und das erste Meeting mit Per. Da ist Haverdal, herrliche Sonnenuntergänge, Unbeschwertheit ohne Ende, pure Freiheit, da sind die ersten Minuten, in denen wir die Snippets von Mazarin bei herrlichstem Sonnenschein hören durften, eine abgedrehte Release-Party mit T-Shirts, die mir heute hochnotpeinlich sind. Dass Björn und Annifrid an uns vorbeiliefen, ohne, dass wir es merkten. Eine tanzende Sandra, Freunde, und solche, die es erst später wurden. Und andere.

Die Zeiten sind vorbei, aber Halmstad bleibt für mich, was es von Anfang an war. Ein Traum, eine Oase, eine Insel, das Liverpool Schwedens, irgendwie heilig und einfach nur wunderschön. Es ist schön, sich dort auszukennen, zu wissen, wieso man überhaupt irgendwann einmal zum ersten Mal dorthin gefahren ist und wieso man Jahr für Jahr wiedergekommen ist. Und dieser Gedanke und Ausgangspunkt hat zum Glück mit baulichen Maßnahmen und Modernisierungen nichts zu tun. Ich war 2006 zum letzten Mal dort und jetzt weiß ich wieder, was ich vermisst habe. Es ist dieses spezielle Gefühl, Teil von etwas Besonderem zu sein. Keep on roxing!

Connecting People

Gerade von Benny (Roxetteforum.com) in eben diesem gepostet, unglaublich:

Untitled-2 copyDa bekommt der Slogan von Nokia „Connecting People“ doch gleich eine ganz neue Bedeutung. Schön finde ich auch auf der linken Seite den Hinweis zu einem Artikel von Per Gessle: „Das könnte genauso gut ich gewesen sein.“ Äh, ja!

Zu früh

20062009035200620090362006200904320062009040

Was sagen uns diese Bilder?
1.) HR3 spielt Roxette
2.) Die Fahrerin des Wagens kann nebenbei Fotos schießen (aber an der Ampel!)
3.) Die Fahrerin des Wagens ist einem Samstagmorgen definitiv viel zu früh unterwegs
4.) Die Fahrerin des Wagens mag offensichtlich Roxette
5.) Das Leben der Fahrerin des Wagens ist so belanglos, dass sie Radiotext fotografieren muss

Be a joyrider!

Keine Zeit

Da ich derzeit hauptsächlich mit lernen und lesen beschäftigt bin, komme ich leider nicht zum Bloggen. Das bisschen Zeit, was mir bleibt, nutze ich dann zum Mikroblogging über Twitter. Wenn also jemand Twitter benutzt oder kennenlernen möchte, der findet mich hier. Ist natürlich kein Blogersatz, aber geht im Moment einfach schneller und reicht auch aus. Mehr als 140 Zeichen verarbeitet mein Gehirn im Moment sowieso nicht pro Tag.

Noch ein kleiner Bildtest für Markus, weil ich gerade am Netbook sitze:per_klippe

Achtung: Photoshop!