Darm 2.0: Zwei Wochen später

Knapp zwei Wochen sind vorbei seit dem Ende meiner Darmsanierung. Seit dem 11. Oktober darf ich wieder normal essen, sofern ich das denn will. Mehr Kalorien, mehr Inhaltsstoffe.

Allerdings habe ich recht schnell nach dem Ende gemerkt, dass ich wirklich gehirngewaschen bin. Ich will gar kein Weizen mehr essen, ich will auch keine Zuckerprodukte mehr essen. Nicht so richtig jedenfalls.

Ich habe bis jetzt keine einzige Limonade angerührt, auch kein Koffein. Zucker habe ich natürlich zwischenzeitlich gegessen. Hier mal einen glutenfreien Brownie, dort mal ein Ferrero Rocher. Aber alles in Maßen. Nach wenigen Bissen war mir das sowieso alles viel zu süß.

Auch mit den Mengen komme ich noch nicht so richtig klar, so dass ich in den letzten 14 Tagen noch mal knapp ein Kilogramm abgenommen habe. Das ist erst einmal okay, denn ich bin noch nicht an meinem Zielgewicht, aber es zeigt, dass ich vermutlich immer noch einiges unterhalb meines Grundumsatzes liege.

Woran ich mich auch sehr strikt halte, sind die Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten. Vier bis sechs Stunden liegen immer dazwischen, ganz egal, wo ich gerade bin, was ich mache oder wie es mir geht. Das möchte ich auf jeden Fall beibehalten. Und auch den letzten Tipp meines Coaches: abends kein Getreide essen. Auch das funktioniert.

Trotz Schokolade und Eis in zwei Wochen ein Kilogramm abnehmen geht okay für mich, so kann es weitergehen.

Auch im Büro hat es sich eingependelt: Wir backen jetzt jede Woche abwechselnd ein Brot, das wir dann im Büro lassen. Mal mit Buchweizen, mal mit Dinkel. Nie mit Weizen. Bislang habe ich ein einziges Mal Nudeln gegessen, das war bei einer Freundin. Das war okay, aber ich vermisse sie nicht, wenn ich sie nicht esse. Generell schaltet sich relativ schnell mein schlechtes Gewissen ein, so dass die Weizensünden sehr oft einfach ausbleiben. Gerade gestern war ich dann aber so knapp in der Zeit mit allem, dass ich mir nicht anders zu helfen wusste, als zum ersten Mal wieder etwas beim Bäcker zu kaufen. Die Quittung kam zwei Stunden nach dem „Genuss“: Blähungen, Völlegefühl, Spannungsgefühl. Die Knusperstange, vermutlich mit Tonnen Weizenmehl und Gluten, ist mir nicht bekommen. Das war wieder ein guter und wichtiger Hinweis, einfach die Finger von Bäckerwaren zu lassen.

Esse ich zu fettig, bekomme ich übrigens auch gerne mal Durchfall. Das kann mein Darm noch nicht so richtig gut. Da fällt mir gerade ein, dass ich Sonntag vor einer Woche auf einem Sportplatz eine Bratwurst im Weizenbrötchen gegessen habe. Auch davon bekam ich Übelkeit, Magenschmerzen, flaues Gefühl, Übelkeit und Durchfall. In dieser Reihenfolge. Kann am Brötchen gelegen haben, an der Wurst oder an der Kombination aus beidem. Trotzdem ist und bleibt es für mich immer noch maßgeblich, dass man auch mit Bratwurst, Fast Food hier und da und Süßigkeiten abnehmen kann. Sofern das Kaloriendefizit stimmt. Und das scheint derzeit noch zu stimmen. Hooray!

Noch zwei Kilo und ich bin fertig. Dann beginnt die eigentliche Aufgabe: Gewicht halten. Das wird ungleich schwieriger werden, dessen bin ich mir sicher.

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