Darm 2.0: Tage 21, 22, 23

Da ich vergangenes Wochenende nicht zu Hause war und keine Lust habe, jeden Tag einzeln nachzutragen, kommt hier ein Beitrag für das gesamte Wochenende. Es begann am Freitag mit der Heimfahrt von der Tagung in Hannover.

Ich hatte ja das überhaupt nicht gut verträgliche Vollpulver-Ei-Rührei im Hotel, etwas Fisch und Gemüse gegessen. Ich muss sagen, trotz kleiner Durchfall-Attacke, dass mich das Essen sehr lange satt gehalten hat. Ich war wirklich bis etwa 12 Uhr gut gesättigt. Da ich dann im Anschluss im Auto saß, habe ich die Zeit von sechs Stunden mal wieder deutlich überschritten, denn den ersten Shake des Tages gab es erst gegen 15 Uhr.

Was an diesem Wochenende auch nicht gut geklappt hat: 2,5 Liter oder mehr trinken. Das ging einfach nicht. Ich habe es mit Tee wirklich versucht, aber es war ein hoffnungsloses Unterfangen.

Essenstechnisch war ich einigermaßen vorbereitet. Ich hatte vorher die Freunde, bei denen ich war, geimpft, all meine Pulver, Milch und Äpfel eingepackt sowie eine Mango für das Frühstück am Samstag. Da sollte es eine Mango“creme“ mit Milch geben. Der Quark war leider mehr eine Suppe. Satt war ich zwar danach, aber nicht lang. Den restlichen Samstag gab es dann nur wieder Shakes, während große Verlockungen auf dem Tisch standen: neuer Wein, frischer Käse, leckeres frischgebackenes Brot. Alles nicht für mich.

Ich stelle gerade außerdem fest, dass ich eigentlich keinen zweiten Shake mehr brauche, wenn ich den Hunger am späten Nachmittag einmal übergangen habe. Ich trinke das Zeug natürlich trotzdem, allein wegen der Proteine, aber ich bräuchte es nicht mehr.

Nun ja, der Sonntag begann wieder mit einem Shake, mittags durfte ich dann richtig essen. Um es möglichst leicht für alle zu halten, hatte ich mich für eine Brokkolisuppe entschieden, die leider nicht sonderlich gut gelang, da ich diesmal für sieben Personen kochte und wieder mit den Mengen durcheinander kam. Naja..das war noch nicht das eigentliche Problem, sondern dass ich schon wieder nur flüssig aß.

Ich war nämlich nach der Suppe überhaupt nicht satt und beschloss, dass ich den Rest dieser Darmsanierung keine Suppen mehr koche, sondern mich auf die feste Nahrung beschränke. Schon gar nicht zwei Tage nacheinander. Das macht mich leider zum Zombie.

Am Sonntagabend wurden die von uns am Nachmittag gesammelten „Keschden“, Ess-Kastanien, über dem Lagerfeuer geröstet. Die Stimmung war toll, vielleicht hätte ich jetzt dann auch ein Glas neuen Wein getrunken, aber das ging natürlich nicht. Trotzdem habe ich die Regeln ein wenig gebogen, denn ich gönnte mir zwei der Maronen, trotz der Kohlenhydrate. Und die letzte Woche ist nun auch wirklich greifbar. Weit ist es nicht mehr.

Das Wiegen fiel am Montag übrigens aus, da ich erst am Nachmittag und mit gefülltem Magen nach Hause kam. Das wird am Dienstag nachgeholt. Aber über den Dienstag schreibe ich ja erst am Mittwoch. 🙂

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