Bewerbung

Liebe Arbeitgeber,

ich suche eine neue Stelle. Das tue ich derzeit mittels Stellenanzeigen in der Zeitung und im Internet, manchmal auch aufgrund von Mundpropaganda. Eingeladen wurde ich, genommen bisher nicht. Ich suche also immer noch. Wieso ich suche? Weil ich etwas Neues tun will. Ich will meine Ideen entwickeln, denn von diesen habe ich sehr sehr viele. Ich suche den Raum und den Arbeitgeber, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, meine Ideen auszuprobieren und neue Wege zu beschreiten. Ich will kein Schreibtischtäter mehr sein, sondern Ihr Unternehmen voranbringen mit meinen Ideen. Ich will gestalten statt reden, umsetzen statt planen und sehen, wie eine Idee wächst, statt sie immer zweidimensional auf Papier oder in einer Email zu skizzieren.

Gelernt habe ich „Zeitung“. Ganz klassisch, in einem zweijährigen Volontariat, davor in einem Studium der Fachjournalistik Geschichte in Gießen und mittels einer langjährigen freien Mitarbeit bei einer Regionalzeitung.

Ich kann Agenturtexte und Artikel freier Mitarbeiter redigieren, Seiten layouten, Texte aller Stilformen schreiben (besonders gerne Kommentare), fotografieren und die Ausgabe des kommenden Tages planen.  Weil meine Ausbildung auf „Crossmedialität“ ausgelegt war, kann ich sogar noch viel mehr: Ich kann sehr viele CMS auch dann problemlos bedienen, wenn man mich nachts um 3 Uhr weckt. Zu den CMS gehören WordPress, Joomla, Drupal, Typo3, EvolverCMS, RedFact und einige von einem Freund für private Webseiten selbst programmierte CMS. Ich kann online-spezifisch texten, ich kann „Social Web“. Viele Kanäle in sozialen Netzwerken meines jetzigen Arbeitgebers habe ich mitentwickelt und mir für Facebook vor ein paar Jahren sogar eine Gewinnspiel-App ausgedacht, sie selbst entwickelt und dann in unsere Seite implementiert. Das war ein großer, kreativer Spaß.

Ich liebe es, mit Usern/Lesern zu kommunizieren, ich finde es großartig, über die sozialen Netzwerke sofort Feedback zu meinen oder den Artikeln der Kollegen zu bekommen. Erst die User zeigen uns, ob wir alles richtig gemacht haben, Und an welchen Stellen es Nachholbedarf gibt. Ich liebe Twitter, weil es so schnell ist. Weil nirgends sonst Kommunikation so schnell geht wie hier. Weil die Information zu mir kommt, wie ich es möchte – unmittelbar.

Ich möchte schreiben. Ich möchte über relevante Themen schreiben. Wie ist das mit den Lebensmittelzusätzen, machen sie wirklich krank? Was kann man gegen Massentierhaltung tun und was ist das Schlimme daran? Wieso ist die Ärzteversorgung auf dem Land so schlecht? Was bedeutet das neue, digitale Leben eines Großteils der Deutschen für unseren Umgang miteinander? Verstecken wir uns nur noch hinter Bildschirmen? Wo bleiben unsere Fähigkeiten?

Ich liebe Sport. Ganz lange habe ich über Sport berichtet, speziell Fußball und Handball. Sport ist so authentisch, vor allem der Amateursport. Emotionen, Aufrichtigkeit, Erfolge, Niederlagen – es ist großartig, dabei zu sein, wenn eine Mannschaft den ersten Saisonsieg schafft, aufsteigt, absteigt, einen neuen Trainer holt, das erste Tor schießt. Sport wiegt für viele Menschen viel mehr als die Lokalnachricht. Er ist wichtig, hält Teile der Gesellschaft zusammen. Ohne Sport ginge es uns schlechter.

Was ich machen will? Schreiben. Informieren. Mich vielleicht ab und zu auch mal zurücklehnen. Aber ich will tun, etwas bewegen, die Welt zu einem besseren Ort machen, aufklären, Informationen in die Welt tragen und das alles mittels der neuen, tollen digitalen Welt, denn sie ist meine. Sie ist die, in der ich mich überwiegend aufhalte.

Ich habe ein unfassbar gutes Gesichter- und Namengedächtnis. Ich weiß heute noch, wie die Schauspieler hießen, die die Rolle des Peter Becker in GZSZS gespielt haben. Ich liebe es, Storylines für Telenovelas zu entwickeln, wenn ich auf der Couch liege und eigentlich Mittagsschlaf halten will. Es entspannt mich, wenn ich mir Geschichten ausdenken kann. Ich habe beachtliche Google-Qualitäten und schon Dinge in drei Minuten herausgefunden, die andere in zwei Stunden nicht in Erfahrung gebracht haben.

Was ich nicht will? Verwalten, nicht über den Tellerrand gucken, verharren und Content schieben.

Es ist schwierig, in dieser Branche – dem Journalismus – eine Stelle zu finden. Es ist schwierig, Sicherheit zu finden. Ich will auch nicht reich werden. Ich will einfach nur zeigen, dass ich meinen Job beherrsche, ich möchte mich einbringen, meine Ideen vorstellen und vielleicht auch nur einen Bruchteil davon umsetzen, ich will etwas bewegen – vielleicht bei Ihnen, in Ihrem Unternehmen? Weil ich einen Hauch Sicherheit im Leben brauche, möchte ich mich nicht selbstständig machen. Ich brauche festes Gehalt, festen, bezahlten Urlaub und hier und da ein freies Wochenende.

Melden Sie sich und schicken Sie mir eine Mail – am besten an stelle_gesucht@gmx.de.

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