Moment

Moment

Streiche durch dein Haar – endlos.
Wimpern zucken, Haut vibriert.
Fühlst dich gefesselt, bist frei wie ein Vogel.
Der Moment gefriert in endlicher Zeit,
Alles fliegt, Sekunden vergehen.

Drückst, ziehst, gehst und kommst.
Ein Schritt, zu laut.
Schaust auf, verlierst, doch nur dich.
Berühre dich hier und dort
Schauderst, zögerst, begehrst und willst.

Schließt die Augen, ganz nah.
Saugst mich ein, reibst mich auf,
gibst mir Luft zum Atmen.
Ich zucke, erwache und sehe.
Einen Traum.

Bewegen

Den Kopf voller Leere,
die Füße nach hinten stehend,
nichts bewegt sich
mehr als das,
was ich zu sein scheine.

Keiner schiebt die Wolken
So schön wie du
Zur Seite, so leicht,
doch nur hier in mir
dreht es sich weiter.
Den Blick nach hinten gerichtet,
blind schwankend,
in die Ungewissheit stolpernd,
bringt mir das Taumeln
diesmal keinen Drehwurm.

Mit unspürbarer Kraft
Fühle ich mich schwach,
in den Gedanken,
die nur Dich kennen
und nicht loslassen wollen.

Der Glanz Deiner Augen
Erlischt in meiner
Verblassenden Erinnerung
An Dich und unsere Zeit
Des Erlebten.

Wenn es nur die Zeit
ist, die zu heilen
vermag, was wir krank
machten, werden wir es
sein, die daran gesunden.

Der hoffnungslose Glaube
An unsere schwächste Stärke
Überwindet den Kampf
Der unnötig und wild
In unseren Köpfen tobt.

Den Weg zurückgehend,
den Schritt nach hinten,
mit den Augen nach vorne,
den Eingang zur Zukunft
diesmal nicht verpassend,
werde ich wieder
alles gleich tun.
Für Dich!

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