Ein Hoch auf die Veranlag(er)ung – nicht!

Zwei Wochen ohne Kohlenhydrate am Mittag und am Abend sind vorbei. Dazwischen lag ein Fresstag – da gab es Pizza, Nudeln und Eis. Und danach ging es strikt weiter mit der Kohlenhydrat-Diät. Die Qualen werden geringer, Süßes vermisse ich fast gar nicht. Und wenn es doch mal ganz schlimm wird, nehme ich ein kleines Stück Bitterschokolade und zerlutsche es im Mund. So bleibt es etwa fünf Minuten erhalten und danach will man dann auch eh kein „süß“ mehr. Auf der Waage hat sich in der vergangenen Woche jedenfalls gar nichts getan. Ich habe 0,0 Kilogramm ab- oder zugenommen. Nun heißt es, nicht die Geduld zu verlieren  und dran zu bleiben, auch mit dem Sport. Der Körper verändert sich ja trotzdem. Die Beine sind straffer und meine Freundin sagt, dass ich schrumpfe. Gut, das spricht dafür, dass ich in der Vertikalen kleiner werde und nicht, wie angestrebt, in der Horizontalen. Und da, wo sich eigentlich was tun sollte – am Bauch – tut sich so gut wie nichts. Dadurch, dass ich dann jetzt auch noch von oben herab eingehe, wirkt die Wampe also noch größer. Tipps?

Ich versuche noch ein bisschen mehr, nicht nur kohlenhydratarm zu essen, sondern auch auf unnötiges Fett zu verzichten – wie fettiges Fleisch oder zu fettigen Käse zum Beispiel. Vielleicht bringt das auch noch etwas mehr. Dadurch, dass ich aber im Moment in der Halbmarathon-Vorbereitung stecke, weiß ich gar nicht, ob Reduktion all dieser Elemente so gesund ist. Hat da jemand Erfahrungswerte? Dr. Strunz, der Fitness-Papst, meint ja, dass Sportler keine Kohlenhydrate brauchen. Jedenfalls gehe ich derzeit vier Mal in der Woche laufen und an den Tagen dazwischen mache ich ein kräftigendes Workout, das auf 10 Wochen angelegt ist. Das Training kommt mit einer App, die „You are your own gym“ heißt, hatte ich die schon mal erwähnt? Nur zu empfehlen. Hatte schon heftigen Muskelkater.

Diesen Dingen zum Trotz bin ich NATÜRLICH enttäuscht, wenn sich auf der Waage nichts tut. Ich mach Sport, Sport, Sport, esse gesund und – nichts. Ja, da bauen sich Muskeln auf, ja, das dauert alles länger, aber trotzdem glaube ich manchmal, dass da was nicht stimmen kann. Und wenn ich mit anderen darüber rede, ist das zweite Argument gleich: „Vielleicht ist das auch einfach Veranlagung.“ Danke, Veranlagung (die ich gerne auch mal Veranlagerung nenne), ich brauche Dich nicht. Such Dir bitte ein anderes Opfer!! Kopfschüttelnd stehe ich neben der Veranlagung und frage mich, was sie soll. Und werde wütend, wenn die gertenschlanke Kollegin neben mir im Supermarkt an der Kasse steht und drei Brezeln kauft, die sie dann genüsslich isst, ohne ein Gramm zuzunehmen. Das lässt einen doch verzweifeln. 😦 Und es ist natürlich extrem unfair. Ich möchte bitte sofort einen besseren Stoffwechsel und nicht dazu veranlagt sein, Hüftspeck zu haben. Ich möchte das nicht! So!

Immerhin läuft es beim Sport gut: Zum ersten Mal bin ich die 10 Kilometer unter einer Stunde gelaufen. Fit bin ich also!

 

Advertisements

Ein Kommentar

  1. cafi80 · Juli 10, 2013

    Muskeln sind schwerer als Fett. Vielleicht baust du zurzeit einfach mehr Muskeln auf und merkst es deswegen nicht auf der Waage…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s