Verlust

Hätte ich jemals ahnen können, was ich dadurch aufgebe und verliere, weil ich mutig bin, dann wäre ich niemals mutig gewesen! Die Geschichte hat Gutes und Schlechtes. Dass sich ein Leben nicht mehr um mich, sondern um eine andere Person dreht, das ist gut. Dass ich dadurch eine Freundschaft aufgebe, das ist schlecht. Der Zusammenhang der beiden Dinge besteht darin, dass die Freundschaft vielleicht nie so verlaufen wäre, hätte sich nicht eine ganze Gefühlswelt nur um mich gedreht. Von daher lache ich eher als ich weine. Verloren ist es dennoch. Die Zeiten, die auch für mich schön und einzigartig waren, werden nie wieder zurückkehren. Habe ich eine Seelenverwandte verloren? Oder war die Seelenverwandte nur eine Seelenverwandte, weil sie für mich alles geopfert hätte? Und wieso war mir nicht vorher klar, dass ich nicht will, dass jemand Opfergaben für mich bringt? Positiv bleibt das Gefühl, dass das Leben weitergeht. Dass ich kein „perfect match“ gewesen wäre, nicht für die nächsten 30 Jahre. Dass ich mich nicht festlegen, binden und daran glauben kann. Und will. Dass ich keine Kompromisse eingehen will, die aus meiner Sicht faul sind. Und dass ich vor Versuchungen nicht gefeit bin.

Wer diesen Eintrag nicht versteht, muss ich keine Sorgen machen. Es sind lose Gedanken zu einem Thema, das mich seit ein paar Tagen beschäftigt.

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