Was heute so los war..

Frühschicht von 5.30-9 Uhr. Gegen 8 Uhr fällt mir ein, dass ich vielleicht mal nachfragen sollte, ob mein Semesterbeitrag eingegangen ist, denn die Frist läuft morgen ab und wäre es nicht da, wäre ich exmatrikuliert. Gegen 8.30 Uhr die Uni-Hotline (!) angerufen, Geld war da, jubel!

Um 9 Uhr einen Fußballtrainer an der Arbeit angerufen, wollte für eine Textvorschau ein paar Sachen von ihm hören, er will aber nicht telefonieren, weil er an der Arbeit ist und vertröstet mich auf 13.15 Uhr. Weil der Artikel morgen erscheint, sage ich dazu, wohlwissend, dass ich um 12.30 Uhr einen Arzttermin habe. Es kommt, wie es kommen musste. Es ist 13.15 Uhr, ich sitze immer noch im Wartezimmer, muss den Trainer anrufen, gehe raus, telefoniere, keine zwei Minuten später werde ich aufgerufen. Ja, ich habe tatsächlich fertig telefoniert! Gegen 14.15 Uhr war ich endlich wieder zuhause und konnte den Text an die Redaktion schicken. Eine Minute nach dem Senden rufe ich meinen Chef an und frage, ob er für morgen noch Tabellen braucht, er antwortet: „Nein, aber die Vorschau wäre langsam mal ganz nett“ (leicht angenervter Unterton). Ich sage: Gerade abgeschickt. Er sagt: „Wohin? Demnächst bitte früher.“ Ich erkläre ihm daraufhin das Dilemma, dass ich gestern, als ich den guten Herrn Trainer ursprünglich erreichen wollte, ihn nicht bekommen habe, was unter anderem daran lag, dass ich die falsche Handynummer hatte, was ich aber erst heute mittag erfahren habe, nachdem ich vergeblich um 13.15 Uhr auf seinem Handy angerufen habe, was – wie gestern – abgeschaltet war. Ich habe mich tierisch geärgert, dass er jetzt wieder nicht erreichbar war, obwohl wir doch 13.15 Uhr ausgemacht hatten und rufe meinen Kollegen an, der den Trainer vorher jahrelang zwecks Vorschau angerufen hat. Dort habe ich dann endlich die richtige Handynummer bekommen. Und das alles in einer Hautarztpraxis. Nun denn, ärgerlich genug, aber für die Zukunft weiß: Mittwochmittag, 13.15 Uhr, zuhause oder auf dem Handy anrufen.

Hautarzt war auch ganz toll. Die Dame (3 Kinder im Alter von 6,4,2 Jahren) schaute sich mein Gesicht an und sagte: „Ja, das ist Akne!“ Ach was! Eine gute Nachricht hatte sie dann aber doch, als sie meinte, dass die braunen Flecken, die die fiesen Pickel hinterlassen haben, von alleine irgendwann weggehen. Einziger Nachteil: Durch Sonne werden sie erst einmal noch dunkler als sie schon sind. Die kleinen Knötchen an meiner Schläfe werden jetzt bei ein oder zwei Aknebehandlungen entfernt. Völlig unfreundlich war übrigens die Sprechstundenhilfe, die mich erst völlig interessiert irgendwas gefragt hat und dann vom Tresen verschwunden ist, bevor ich nur die Chance hatte, den Mund aufzumachen. Ich habe sogar ordentlich „tschüss“ gesagt, keine Reaktion.

Zu guter Letzt habe ich vor ein paar Tagen dem Abteilungsleiter unseres Vereins gesagt, dass ich ab Samstag im Urlaub bin und deswegen an einer Veranstaltung nicht teilnehmen kann. Klar, schrieb er zurück, kein Problem, wenn auch schade. Heute schreibt er mir wieder und fragt, ob ich nicht am Samstag zu dieser Veranstaltung kommen will. Nein – ich kann nicht und eigentlich will ich auch nicht. Aber hauptsächlich kann ich nicht, danke! Ignoranz pur, dann eben beiderseitig.

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