Erkenntnisse des Wochenendes

Erkenntnis am Samstag: Marco Schreyl ist schwul. Der hübsche Moderator von „Deutschland sucht den Superstar“ sieht nicht schwul aus, verhält sich nicht schwul und hat überhaupt so gar nichts an sich, was schwul wirkt. Wirft die Frage auf, was überhaupt schwul aussieht, schwul ist und schwul wirkt. Nun ja, jeder hat so Klischees im Kopf und die decken sich bei mir nun mal nicht mit Marco Schreyl. Ich bin entsetzt! Noch dazu, weil er nicht offiziell geoutet ist, sondern das nur unter der Hand bekannt ist, quasi ein offenes Geheimnis.
Erfahren durfte ich das am Samstagabend, als Schreyl Dieter Bohlen fragte, was für ihn „sexual healing“ sei, kurz nachdem Daniel Schuhmacher – der so viel Ausstrahlung hat wie eine Gieskanne und irgendwie schwuler wirkt als Schreyl – eben „Sexual Healing“ von Marvin Gaye total verhunzt gesungen hatte,  (zweimal die zweite Strophe gesungen, kein Taktgefühl und sowas von keinen Gaye-Soul im Blut – höchstens gay-soul) dass einem schlecht werden konnte. Bohlen antwortete, dass er das gerade nicht so richtig wisse, aber dass es IHM zumindest nicht weh tue. Ich verstand die Aussage erst, als sein Jurykollege Neumüller den gleichen Spruch bringen musste und beide Männer sich hinter dem Rücken von Frau Eichinger abklatschten. Schreyl versuchte zwar, mit dem Satz  „so gut kennen wir uns doch gar nicht“ noch zu retten, was es zu retten gab. Aber zu spät: ich war skeptisch geworden. Anscheinend niemand sonst, aber ich schon. Google angeschmissen, Schreyl und schwul eingegeben und siehe da, es ist schon seit Jahren „bekannt“, dass der Herr Schreyl vom anderen Ufer ist. Ich find’s schade, ich finde den extrem hübsch, extrem smart, extrem gut gebaut und extrem nett. Obwohl ich selbst bisexuell und tendenziell sogar eher homosexuell bin. Vielleicht ist das dann DOCH ein Hinweis auf die „Schwulwirkung“ von Schreyl?

Erkenntnis am Sonntag: Mit manchen Menschen kann man auch über große Distanz einfach super kommunizieren und sie wissen genau, was man meint, auch wenn man mittels des Chatfensters manchmal nicht die richtigen Worte findet oder sich nicht richtig ausdrücken kann. Gilt in diesem Fall für Webseitenprogammierung, Basteln an Mixen von tollen Songs und spontane Änderung einer Webseite. Sowas macht Spaß und beflügelt.

Alles in allem ein nettes Wochenende mit viel Sonne, die mein Herz nach diesem langen Winter auch braucht. Highlight bisher: Sprechstunde beim ambitionierten, hochprofessionellen und stets unheimlich gut vorbereiteten Journalistikprofessor und dessen Kommentar zur Literaturliste des Themas eins meiner mündlichen Prüfung:  „Die Liste ist zu lang, da können Sie ruhig noch was rauskürzen.“ Danke!

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Ein Kommentar

  1. JUD · April 11, 2009

    oh ja.. der wirkt schwul aus..

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